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Weine

Dézaley – Collection Chandra Kurt by Bolle

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Degutstationsnotizen

 

Dies ist der Grand Vin meiner Chasselas Collection. Er hat eine grossartige Finesse, eine beeindruckende Tiefe und ein Finale, dass zum Philosophieren anregt. Sehr limitiert erhältlich.Passt zu: Süsswasserfisch, Käsegerichte, Krustentiere, Geflügel.

 

Servieren bei 8–10°C

Dézaley
Lavaux, Vaud
Der grosse Chasselas
  • Alter der Reben: 20 Jahre (Durchschnitt)

    Terroir: Terrassenbau am Steilhang. Auf Molassen-Untergrund, vorwiegend Sandstein, sowie Ton und Kalk. Die Terassen aus dem 12. Jahrhundert haben die Böden stabilisiert, so dass die Wurzeln eine Tiefe von mehr als 2 Meter erreichen.

    Pflanzendichte: 11’000 Stöcke / ha

    Ernte: 75 hl / ha

  • Vinifikation: Leichtes Quetschen der Trauben, Pressung und Entschleimung. Alkoholische Gährung mit Reinzuchthefen und kontrollierter Temperatur. Malolaktische Gärung auf natürlicher Hefe. Anschliessend 10 monatiger Ausbau im Holzfass auf der Feinhefe. Sanfte Filtration vor der Abfüllung.

  • Dézaley

     

    Dézaley Grand Cru AOC ist einer der letzten Klassiker des alten Europas. Die Weine aus dieser mystisch-charismatischen Region haben trotz ihrer aromatischen Milde eine unglaubliche Tiefe und Langlebigkeit. Das Weingebiet Dézaley liegt am Genfersee in der Gemeinde Puidoux, umfasst 55 Hektar (von denen 90 % mit Chasselas bepflanzt sind) und wird von unzähligen Steinmauern mit einer Gesamtlänge von 400 Kilometern gestützt. Das Terroir ist geprägt von einem kargen, steinigen, kalkreichen Boden, bestehend aus Moränenschutt des Rhônegletschers, der auf harten Nagelfluhschichten ruht. Das erklärt die charakteristische Mineralität des Dézaley.

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    Hinzu kommt das besondere Mikroklima, das durch das Zusammenspiel von Steilhang, See und Steinmauern entsteht. Der nach Süd-Südwest exponierte Grand Cru Dézaley findet hier ideale Wachstums- und Entwicklungsbedingungen vor. Was sich Dézaley nennt, muss zu 100 Prozent aus Chasselas-Trauben aus dem Appellationsgebiet stammen. Dézaley ist das Terroir mit den steilsten Lagen im Lavaux-Gebiet. Bis heute ist die Arbeit in diesen Weingärten mühsam, und es genügt, einen Rebberg einmal von unten nach oben und wieder zurück zu passieren, um nie mehr zu vergessen, wie viel Arbeit in jedem Schluck Wein steckt.

  • Grafiken von Paul Boesch

     

    Die Illustrationen der Weinkollektion stammen vom Werk «La Grande Année Vigneronne» von Paul Boesch, dass 1935 von Verseaux, Roth & Sauter Centre d’impression SA in Denges herausgegeben worden ist. Es handelt sich dabei um 12 Holzschnitte, die die Arbeiten und das Leben während eines Jahres in den Waadtländer Rebbergen illustrieren.

    Paul Boesch wurde am 4. Juni 1889 in Freiburg geboren. Er wuchs in Lausanne und Basel auf. Während den letzten zwei Jahren seiner Gymnasialzeit wohnte er in Riehen BS in der Familie des Glasmalers Emil Gerster. Hier kam er in Berührung mit der Heraldik.
    Als junger Offizier wurde Paul Boesch 1916 von Generalstabschef Theophil Sprecher von Bernegg nach Bern berufen und mit besonderen künstlerischen Aufgaben betraut (Karten und Illustrationen zur «Schweizer Kriegsgeschichte», Modell des Stahlhelms der Schweizerarmee und vieles mehr).

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    Im Verlaufe der Jahre entstanden neben Glasscheibenentwürfen und heraldischen Zeichnungen und Holzschnitten auch freie grafische Blätter, Buchillustrationen, Gelegenheitsgrafik, Plakate, Ex Libris, Weinetiketten und Briefmarkenentwürfe – fast ausschliesslich in der Technik des Holzstiches oder Holzschnittes. Beachtung fand sein Wandbild im Höhenweg an der Landesausstellung 1939 in Zürich.
    Grösste Popularität erlangte Paul Boesch wohl mit der Ausstattung des Pestalozzi-Schülerkalenders, dessen Erscheinungsbild er über Jahrzehnte prägte. In Zusammenarbeit mit dem langjährigen Herausgeber des Pestalozzi-Kalenders, Dr. Bruno Kaiser, erschien 1940 das Buch «10000 Jahre Schaffen und Forschen».
    Ab 1916 – bis zu seinem Tode am 18. Juni 1969 – war Bern Wohnort und Wahlheimat von Paul Boesch. 1968 wurde ihm und seiner Ehefrau von der Burgergemeinde Bern das Bürgerrecht geschenkt.

Chasselas

Chasselas – Von Féchy bis Dezaley
Das Buch zum Wein

Chasselas – De Féchy au Dézaley

Le livre de la Collection

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