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Weine

Diolinoir – Collection Chandra Kurt

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Degutstationsnotizen

 

Seine Farbe ist schwarz wie Ebenholz und sein Geschmack erinnert an schwarze Kirschen, Cassis und Schokolade. Im Gaumen wirkt Diolinoir breit, barock und gut strukturiert. Er hat Muskeln wie ein Gladiator und ist sehr energetisch. Perfekt, wenn der Wein im Nu in Beschlag nehmen darf.
Diolinoir passt zu Fleischgerichten und Wildgeflügel.


Servieren bei 16–18°C

Lagerfähigkeit 5 bis 7 Jahre

Auszeichnung Diolinoir 2010

 

Silber: Expovina 2011

Diolinoir
Der moderne Rote

 

  • Geschichte
    Diolinoir ist eine Neuzüchtung aus den alten Walliser Lokaltraubensorten Rouge de Diolly und Pinot Noir, die auf das Jahr 1970 zurückgeht. André Jaquinet von der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Pflanzenbau Agroscope Changins Wädenswil (ACW) in Pully entwickelte sie durch Befruchtung von Rouge de Diolly (auch Robin Noir genannt) mit Pollen des Pinot Noir. Die Rouge de Diolly-Rebe wurde 1940 aus den Beständen des Dr. Henry Wuilloud in Diolly sur Sion in den Bestand der Eidgenössischen Forschungsanstalt aufgenommen. In der Schweiz werden zur Zeit 112 Hektaren kultiviert, die meisten davon im Wallis.

  • Charakteristiken
    Diolinoir ist fäulnisresistent und viel wichtiger: der daraus vinifizierte Wein hat einen Geschmack, der der modernen und manchmal auch jungen Weingeneration sehr gut gefällt. Der mächtige Rotwein besticht durch seine intensive dunkelrote Farbe. Das Bouquet ist dezent zurückhaltend, beerig. Im Gaumen wirkt Diolinoir breit, voll und gut strukturiert.
    Mittelreif und sehr fruchtbar, bedarf diese Traube eines perfekten Reifeprozesses um sämtliche Geschmacks- und Geruchskomponenten zur Vollendung zu bringen. Bei mode­rater Extraktion (Maischegärung) und einem anschliessenden Barriqueausbau entstehen kräftige Rotweine mit angenehm samtigen Gerbstoffen.


    Vinifizierung

    Nach siebentägiger Maischemazeration mit den Häuten wird mit ausgewählten Hefen die alkoholische Gärung eingeleitet. Nun gärt die Maische bei 25° weiter und wird viermal pro Tag umgepumpt, um ein Maximum an Farbstoffen und Tanninen zu extrahieren. Dann folgt eine langsame, einmonatige Mazeration im Keller, bevor der Maischesaft abgelassen wird. Diese Cuvée aus sehr reifen Trauben durchläuft anschliessend ihre malolaktische Gärung und ruht dann auf feiner Hefe, damit die Tannine runder werden und der Wein sich verfeinert.

     

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