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Weine

Fendant – Collection Chandra Kurt

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Degutstationsnotizen

 

Mineralität und Frucht in einem. Die Nase ist bezaubernd delikat und von Limetten, Lindenblüten und Mandarinenaromen geprägt. Im Gaumen frisch, trocken und mineralisch. Ein sympathischer «Vin de Soif» mit blumigem Finale. Kühlen, einschenken, geniessen und relaxen lautet hier die Devise. Ein Wein für den spontanen Apéro, der auch zu Käsegerichten, Sushi und vegetarischen Gerichten passt.

 

Servieren bei 8–10°C

Lagerfähigkeit 2 bis 3 Jahre

Fendant
Der Walliser Chasselas

 

  • Geschichte
    Chasselas  auch Gutedel genannt ist die am meisten angebaute Traubensorte der Schweiz. Man stösst vor allem in der Westschweiz auf sie, wobei die wenigsten Weine als Chasselas bezeichnet sind. Sie tragen vielmehr die Namen der geografischen Gemeinden. So etwa St. Saphorin, Dézaley, La Côte, Féchy oder Mont-sur-Role. Eine Ausnahme bildet der Fendant, der ausschliesslich im Wallis produziert werden darf. Über die Herkunft des Chasselas wurde lange gerätselt. Neusten Erkenntnissen zufolge ist die Herkunft der Traube im Waadtland. Zu diesem Schluss kam Ende 2009 Dr. José Vouillamoz von der Universität Neuenburg. So meint er: «Der Chasselas ist eine der meistangebauten weissen Rebsorten der Welt. Es gibt verschiedene Geschichten über seine Herkunft. Einige sagen, dass die Traube aus Ägypten oder aus der Türkei stammt. Wir haben eine genetische und historische Untersuchung gemacht, die den Kanton Waadt als Ursprungszentrum sieht.»

  • Charakteristiken
    Chasselas ist keine aromatische Traubensorte, sondern eine eher neutrale mit filigraner Aromatik. Die Traube ist bekannt dafür, dass die daraus vinifizierten Weine wunderbar die unterschiedlichen Böden oder klimatischen Bedingungen in ihrer aromatischen Expression aufzeigen. Chasselas Weine sind meist frisch, trocken und wunderbar mineralisch.

    Vinifizierung

    Anhand der Reifekontrolle der Trauben – Parzelle um Parzelle – legen die Provins-Önologen das Erntedatum fest. Die Fendant-Trauben werden unmittelbar nach der Ernte abgepresst.
    Die Kelterung erfolgt auf schonende Weise mit pneumatischen Pressen. Anschliessend wird der Most durch Flotation vorgeklärt, um die Trübstoffe durch Auftrieb zu entfernen. Es folgt eine kurze Gärung mit ausgewählten Hefen bei kontrollierter Temperatur von 20°C. Die auf frischer Weinhefe konservierten Cuvées werden stabilisiert, um jegliche malolaktische Gärung zu unterbinden. Der Gärtank steht in einem gekühlten Raum, um das natürliche Kohlendioxid (CO2) zu bewahren. In dieser Zeit wird der Wein weder abgestochen noch filtriert. Abschliessend wird der Wein einige Tage vor dem Flaschenabzug durch tangentiale Keramikfiltration geklärt.

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