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Weine

Heida – Collection Chandra Kurt

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Degutstationsnotizen

 

Leuchtet Goldgelb und duftet dezent parfümiert nach Nektarinen, Melonen und Fleur de Sel. Kaum im Gaumen lässt er seinem Charme freien Lauf. Er verführt mit filigraner Mineralität und rassiger Frische, wobei seine süffige Aromatik bunt wie ein Regenbogen ist. Ein Wein, der wie die Erzählungen aus «1001er Nacht» in den Bann zieht und Lust auf mehr macht. Passt zum Apéro, Krustentieren, Fischcarpaccio oder exotischen Vorspeisen. Kann trotz seinem frischen Charakter auch dekantiert werden.

 

Servieren bei 10–12°C

Lagerfähigkeit 5 bis 7 Jahre

Auszeichnungen Heida 2010

 

Silber: CERVIM, Italie 2011


Gold: Grand Prix des Vins Suisses 2011


Silber: Sélection des Vins du Valais – Automne 2011

Auszeichnungen Heida 2009

 

Silber: CERVIM, Italie 2010


Silber: Grand Prix des Vins Suisses 2010


Gold: Sélection des Vins du Valais 2010


Gold: Sélections Mondiale des Vins Canada 2010

Heida
Der fruchtig exotische Weisse

 

  • Geschichte
    Die Ampelographen bezeichnen die Gegend um Tramin im Südtirol als Ursprungsort des Savagnin blanc, obwohl er dort zu Ende des vergangenen Jahrhunderts nicht mehr kultiviert wurde. Das erklärt zumindest den deutschen Namen Traminer. Als Mitglied der ampelographischen Familie der Traminer besitzt der Savagnin einen Rosé-Cousin, den man im Elsass Klevener de Heiligenstein nennt. Er hat jedoch nichts mit dem Klevner zu tun; so heisst im Elsass der Pinot Blanc. Im Elsass erzählt man übrigen, dass die Winzer vor zwei Jahrhunderten durch Selektion der würzigsten Traminer den Gewürztraminer züchteten, der später auch in Deutschland, der Deutschschweiz und im französischen Jura und der gesamten Franche-Comté Fuss fasste. Im Wallis wird die Rebsorte unter dem Namen Heida bereits zu Ende des 16. Jahrhunderts im Oberwallis erwähnt. Eine Untersuchung von 1901 bezeichnet sie als sehr alte, in Visperterminen angebaute Sorte.
    Beim Namen «Heida» denkt man im Deutschen unwillkürlich an das Wort Heide, und im alten Oberwalliser Dialekt stand der Begriff denn auch für alt, urtümlich, vorchristlich, in heidnischer Zeit (Wolf, 1886). Man findet ihn auch in der Bezeichnung Heidenhäuser (alte Häuser) oder im Namen Heido für die älteste Suone (Gemeinschaft) von Visperterminen. Seit 1812 nennen die französischsprachigen Walliser den Heida auch «Païen».

  • Charakteristiken
    Im Wallis ergibt der Savagnin blanc einen oft lebhaften, frischen Wein mit stets prachtvoller Säure. Er ist geprägt von vielschichtigen Aromen von Zitrus- und exotischen Früchten, begleitet von Noten, die an geröstete Haselnüsse erinnern.
    Im Jura wird aus dem Savagnin blanc mittels besonderer Ausbauverfahren der berühmte Vin Jaune erzeugt.

    Vinifizierung

    Die Önologen von Provins streben nach optimaler Reife der Beeren und fordern von ihren Winzern, die Trauben erst bei Vollreife zu ernten, um die Aromenfülle der Rebsorte herausarbeiten zu können. Das Erntedatum wird Parzelle um Parzelle anhand von Reifeproben festgelegt. Sobald die Beeren mehr als 95° Öchsle erreicht haben, wird der Heida geerntet und kommt sofort in die Kelter.
    Das Abpressen erfolgt auf sanfte Weise mittels pneumatischer Pressen. Anschliessend werden die Moste bei niedriger Temperatur sorgfältig vorgeklärt, um die in den Beerenhäuten enthaltenen Aromenvorstufen zu bewahren. Die Gärung wird mit ausgewählten Hefen eingeleitet und dauert 30 bis 40 Tage bei einer kontrollierten Temperatur von 20°C. Die Cuvées bleiben auf der frischen Hefe und werden stabilisiert, um jede malolaktische Gärung auszuschliessen. Während des Ausbaus werden die Hefestoffe regelmässig aufgerührt, um den gleichmässigen Sauerstoffabbau zu fördern, was die Entfaltung der sortentypischen Aromen fördert. Während des Ausbaus wird auf Abziehen und Filtern verzichtet, da der Jungwein vorgängig präventiv mit Bentonit geschönt wurde, um Eiweisstrübungen zu verhindern. Einige Tage vor dem Flaschenabzug wird der Wein mit einem keramischen Tangentialfilter gefiltert.

     

    Tivino verkostet den Heida
    (Video mit Moderator Hendrik Thoma):

    www.tvino.de

    Pressestimme Weltwoche
    (Autor Peter Rüedi):

    Wein_Heida_vom_Doppel.pdf

    Pressestimme Falstaff:

    www.falstaff.at/weinartikel/wein-der-woche

    Mitschnitt Chandra Kurt
    (Radio AKTIV, Hamburg):

Das Weinseller Journal

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